Schöckelfalke

1932

Im Sommer 1932 wurde von der ASG auf der Pretulalpe ein Fliegerlager errichtet, nachdem sich das Gelände schon 1931 als brauchbar herausgestellt hatte. In diesem Lager wurde eine Leistungsmaschine, Typ „Rhönfalke“ fertiggestellt und geflogen. Diese Maschine wurde später „Schöckelfalke“ genannt.

Flüge mit dem Schöckelfalken:

  •     Am 10. Okt. 1932 startete Mühlbacher beim Höhentrigonometer auf dem Schöckel, segelte 1 volle Stunde und nahm dann Kurs auf Graz, wo er glatt auf dem Göstinger Exerzierplatz landete.
  •     Am 5. April 1933 flog Mühlbacher vom Schöckel 1 h 30 min und 17,5 km und landete beim Krematorium in Graz.
  •     Am 24. April 1933 flog Ing. Schweyer 4 h 7 min, landete am Nordrand von Thalerhof. Die Strecke von 24 km war österr. Streckenrekord!
  •     Am 15. Mai 1933 führte Mühlbacher im Schlepp eines Udet-Flamingo einen Postsegelflug Graz – Marburg durch.
Schoeckelfalke1
Leistungsmaschine Schöckelfalke 1932
SchoeckelfalkeFlug
Start am Schöckel

Schoeckelfalke

Akaflieger1933
Die ASG im April 1933 auf dem Köbling bei Herzogenburg, NÖ.
1. Reihe v.l.n.r: Eberl, Frau Eberl, Walzl, ?, Kuchinka
in der Mitte lachend: Musger
dahinter: Schober, ein treuer Förderer der Segelfliegerei in St. Pölten und Herzogenburg.