G23 Fliegendes Ei

1941

So schrecklich die Zeit von 1938-45 war, für die Akaflieg hatte sie zumindest eine gute Seite: Erstmals verfügte der Verein nicht nur über einen Clubraum, sondern auch über Werkstatträume.
Die Räumlichkeiten wurden von der damaligen „Neuen Technik“ in der Kopernikusgasse zur Verfügung gestellt.
Quasi als Gegenleistung für zahlreiche Zuwendungen seitens der DVL bekam die Akaflieg den Auftrag, ein schwanzloses Flugzeug zu bauen, das als Vorstudie für einen Strahljäger gedacht war. Diese „G23“ sollte sowohl als Segelflugzeug, als auch ausgerüstet mit einem Hirth-Motor HM 506 in die Luft gebracht werden.
Wie die Fotos zeigen, scheinen die Bemühungen Erfolg gehabt zu haben. Die Windkanalversuche waren abgeschlossen, der Prototyp gebaut. Angeblich wurde die Maschine 1941 zur Flugerprobung nach Rechlin überstellt. Wegen ihrer charakteristischen Form wurde sie allgemein als „Fliegendes Ei“ bezeichnet.

Ei-Windkanal3
Fliegendes Ei im Windkanal
Ei-Windkanal1
Fliegendes Ei im Windkanal
Ei-Windkanal2
Fliegendes Ei im Windkanal
Ei-Cockpitframe
Fliegendes Ei: Cockpitstruktur
Ei-Rohbau3
Fliegendes Ei: Rohbau
Ei-Rohbau1
Fliegendes Ei: Rohbau
Ei-Rohbau2
Fliegendes Ei: Rohbau
Ei-Fluegel
Fliegendes Ei: Flügelstruktur