PN1 Benjamin

1925

Aus den brauchbaren Resten des „Kauz“ konstruierte und baute cand. ing. Josef Pöllitsch von der Akademischen Segellfliegergruppe Graz einen verspannten Schuldoppeldecker mit Gitterrumpf, der den Namen „Benjamin“ erhielt.
Der Umbau und Neubau erfolgte während der Wintermonate 1924/25.
Nach der Fertigstellung wurde der Gleitapparat im August 1925 in Graz mit den anderen Flugzeugen der ASG im Landhaushof ausgestellt.
Im Frühjahr 1926, etwa im April des Jahres, erfolgten damit die ersten Schulungsflüge auf den Hängen bei Thal, ein Gelände, das nur mäßige Hüpfer und Flüge von etwa 200-300 Metern zuließ.
(Text: Dipl.-Ing. Reinhard Keimel, Technisches Museum Wien)

Benjamin

Dipl.-Ing. Josef Pöllitsch, aktiv 1924-1934, Mitarbeiter am Bau des Vandalen und Sturmvogel, Konstrukteur des Benjamin, war von 1934-1938 Statiker bei den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken in Dessau, von 1938-1945 Fliegerstabsingenieur und war seit 1957 bei Junkers, und später bei der Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH in München tätig.